Während der Phase von Materialmangel nach der Corona-Phase hatten wir wie viele andere Unternehmen auch eine Task-Force Material. Irgendwann waren wir etwas konfus, wo denn Prioritäten sind. Wir sammelten unsere einzelnen Themen – zu wenig Elektronik-Bauteile, zu wenig Blech, keine Fertigungsteile – und trugen sie in ein FMEA-Formblatt ein. Wichtigkeit ermittelten wir wie in der FMEA nach den Kriterien:
- Bedeutung (B) des Fehlers,
- Auftretenswahrscheinlichkeit (A) der Ursache und
- Entdeckungswahrscheinlichkeit (E) der Ursache.
Diese haben wir auf einer Skala (meist 1-10) bewertet und multipliziert, um die Risikoprioritätszahl (RPZ) zu ermitteln. Jetzt wussten wir wo wir angreifen mussten und was wir eigentlich schon erledigt hatten.
Methode einmal anders eingesetzt
